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Schwarzes Brett
Juli 1191
Willkommen im Under The Oak Tree. Wir sind ein mittelalterliches Foren-Rollenspiel, welches im Jahre 1191 in Nottinghamshire spielt. Die Legenden rund um Robin Hood sind hier ein zentrales Thema. Das Forum ist momentan halbprivat. Ihr könnt euch jedoch über ein Gesuch bei uns melden.
24.01.24
Das Oaks IST EIN HALBPRIVATES FORUM - Wir haben uns entschieden, das Forum zu (halb)privatisieren. Falls ihr Interesse habt, teilzunehmen, könnt ihr euch noch immer über ein Gesuch bei uns melden. Es besteht keine Steckbriefpflicht mehr und es läuft alles etwas entspannter bei uns ab.
Der Sommer ist in Nottinghamshire eingekehrt und mit ihm neue Regeln. In Locksley haben sich zehn Soldaten einquartiert, die für Recht und Ordnung sorgen wollen, die sich aber auch auf die Suche nach den Geächteten machen. Nichts ist mehr wie zuvor. Eine Ausgangssperre, Hausdurchsuchungen und die Angst davor, der Willkür der Soldaten ausgeliefert zu sein, machen den Dorfbewohnern immer mehr zu schaffen.
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Name
Faye Hadley
Alter
20 Jahre
Wohnort
Nottingham
Beruf
Ehefrau
Zugehörigkeit
Bürger
A golden cage is still just a cage
Faye wusste, dass ihr Leben immer vorbestimmt war, dennoch war es ein Schock, als ihr Vater sie dem wesentlich älteren Roland zur Frau gab. Anfangs hatte sie noch gehofft, sich mit dieser Ehe arrangieren und den Mann eines Tages zumindest akzeptieren zu können, aber das Gegenteil war der Fall. Schon in der Hochzeitsnacht zeigte der Gatte sein wahres Gesicht und forderte fortan, dass Faye sich ihm unterzuordnen hatte.
Viel zu unerfahren und völlig überfordert mit diesem neuen Leben, hatte Faye irgendwann aufgegeben, sich zu wehren, zumal jeder Fehltritt eine Konsequenz hatte. In den nunmehr drei Jahren war es ihr nicht gelungen, Roland den ersehnten Erben zu schenken und seine Wut darüber ließ der Ältere mehr als einmal an ihr aus. Monat für Monat bangte sie der Zeit entgegen und Ida war oft ihr einziger Trost.
Da sie aufgrund der Geschäftsreisen ihres Mannes oft allein war, verbrachte sie die Zeit mit Handarbeiten, suchte den Gottesdienst auf oder gesellte sich zu Ida und den anderen Mägden in die Küche, wo sie ihnen gern zur Hand ging. Sobald Roland da war, galten andere Regeln und ihre persönliche Hölle brach über sie herein. Mit der Zeit hatte er jeden Funken Selbstbewusstsein oder Selbstwert in ihr erstickt und es kümmerte ihn auch nicht, wenn sie sich abends in den Schlaf weinte.
Mehr als einmal hatte sie sich gefragt, wie lange sie es noch ertragen konnte, aber ihr Glauben hielt sie noch davon ab, diesem Leben ein Ende zu setzen. Außerdem war da Ida, die irgendwie immer zur Stelle war, wenn dieses Gefühl zu mächtig wurde.